UWG beantragt Einführung einer Kulturabgabe von Touristen

Mittwoch 15. Februar 2012 von Markus Neugebauer

Antrag der Ratsfraktion der UWG Barsinghausen zur Aufnahme eines Tagesordnungspunkts zur Beratung im

- Verwaltungsauschuss am 28.02.2012

- Ausschuss für Verwaltungssteuerung am 29.02.2012

- Rat am 07.03.2012

1.  Der Rat der Stadt Barsinghausen beschließt die Einführung einer Kulturabgabe. Die Abgabe wird erhoben für Übernachtungen von Personen in gewerblich betriebenen Beherbergungsbetrieben.

2.  Der Rat beschließt einen Betrag von 2,00 € pro Übernachtung und Person festzusetzen.

3.  Die Umsetzung erfolgt zum 01.10.2012.

Begründung:

Übernachtungen in Barsinghausen dienen vorwiegend kulturellen und touristischen Zwecken, vor allem wegen der unmittelbaren Deisterrandlage der Stadt Barsinghausen und der vorhandenen Sehenswürdigkeiten.

Hierbei wird auf die Infrastruktur der Stadt zurückgegriffen, so dass es gerechtfertigt ist, im Bereich des Tourismus eine Besteuerung einzuführen. Diese ist für die Barsinghäuser Bürger erfreulicherweise neutral zu bewerten, da in Beherbergungsbetrieben überwiegend ortsfremde Personen übernachten.

Die Mehrbelastung für Übernachtungsgäste dürfte auch so gering ausfallen, dass kein Wettbewerbsnachteil für Barsinghäuser Betriebe entstehen sollte.

Erhebungen oder valide Schätzungen der Übernachtungszahlen im Gemeindegebiet liegen nicht vor, in der Gemeinde Wennigsen lagen die Übernachtungszahlen im Jahr 2011 bei 28.000; diese Anzahl an Übernachtungen dürfte mindestens zu erwarten sein.

Viele andere Städte und Gemeinden haben in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen mit derartigen Abgaben gemacht, anfängliche Befürchtungen der Betriebe hinsichtlich des bürokratischen Aufwandes und wettbewerblicher Nachteile haben sich nicht bestätigt.

Barsinghausen, den 13.02.2012

Markus Neugebauer

Fraktionsvorsitzender

Die Stadt spart sich das Sparen

Sonntag 29. Januar 2012 von Markus Neugebauer

Barsinghausen. „Aufgrund der Behauptung von Herrn Hoffmann, -Leiter Zentraler Dienst-, der Fraktionsvorsitzende der UWG kann nicht rechnen, möchte ich nun persönlich dazu Stellung beziehen und Herrn Hoffmann vorrechnen, was er eigentlich selber wissen müsste, teilt der Fraktionsvorsitzende der UWG, Markus Neugebauer, in einer Presseerklärung mit.

Ein x- beliebiges Unternehmen baut hälftig Arbeitsplätze ab, weil die Arbeit mit 50 % der Arbeitskräfte zu bewältigen ist. Erhält die verbleibende Hälfte der Arbeitskräfte eine Gehaltserhöhung, weil sie mehr arbeitet ?
Nein, weil jetzt das Arbeitsaufkommen zur Anzahl der benötigten Kräfte passt, niemand arbeitet mehr.
Kostspielig anders ist es vermutlich hier gelaufen:
Bei der ( sehr schnellen ) Beförderung des Leiters Zentrale Dienste von der Besoldungsstufe A14 auf A 15 ergibt sich eine Differenz zur vorherigen Besoldungsstufe von  610,00 €/ Monat  ( stets brutto)  x 24 Monate bis zur Pensionierung 2014  von 14.640,00  € Mehrbezügen – noch kein Bonbon ? Peanuts  ?
Der Hartz IV ( ALG II ) Regelsatz liegt derzeit übrigens bei 374, 00 € ( netto)  monatlich.
Das Bonbon würde sich zur veritablen Sahnetorte entwickeln, wenn man, unter Beachtung von § 5 Abs. 5 NBeamtVG feststellt, dass zur Ermittlung der Beamtenpensionen die ruhegehaltsrelevanten Dienstbezüge maßgeblich sind, die mindestens 2 Jahre vor Erreichen der Dienstaltersgrenze erreicht wurden.  Höherstufungen unter 2 Jahren wären für die Pensionsberechnung irrelevant geblieben.
Insofern wäre die Höhergruppierung eine zeitliche Punktlandung, wenn tatsächlich zwei Jahre überschritten und die Pensionshöchststufe von rund 71 % erreicht wurde.
Bei einer Pensionsdifferenz von A 14 auf A15 von 433,10 /Monat x 12 Monate  ergäben sich 5.197,20 €  jährlich.  Unter der Prämisse eines erwarteten Pensionsbezugs bis zum 77. Lebensjahr, also  12 Jahren Pensionsbezugs, würden sich 62.366,40 €  Pensionszahlungen errechnen.
Addiert man nun die erhöhten Bezüge innerhalb der aktiven Dienstzeit, ergäben sich Mehrkosten der Beförderung in Höhe  von 77.006,00 €.
Die Mehrkostenschätzung der UWG von 60.000,00 € war also einigermaßen konservativ, Gegenteiliges mag gern dargelegt werden, es wäre sogar erfreulich, wenn man hier irren würde.
Es sei angemerkt, dass die Bruttopension in jedem Fall deutlich über 3.000,00 € liegt, also niemand vor dem Hungertod im Alter zu bewahren wäre.
„Dem betreffenden Mitarbeiter der Stadt ist ausdrücklich kein Vorwurf zu machen, er hat sich nicht selbst befördert, es sei ihm auch gegönnt, es geht nicht um eine Neiddebatte.
Allein bedauerlich  ist nur vor dem Hintergrund der  anstehenden Haushaltskonsolidierung, dass seitens des damaligen Stadtrates ohne jede Rechtfertigung einer entsprechende Beförderung zugestimmt wurde und die Kosten hierfür jetzt als „Quatsch“ abgetan werden.
Von dieser Art des Sparens versteht die UWG mangels Erfahrung tatsächlich nicht viel.
Die UWG ist aber nicht unerfahren und kann vor allem mit Fakten und Zahlen umgehen“, so Neugebauer abschließend.  V.i.S.d.P.

UWG stellt Antrag zur Einführung einer Kulturabgabe

Freitag 27. Januar 2012 von Markus Neugebauer

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Barsinghausen (UWG) beantragt eine Ratsabstimmung zur Einführung einer Kulturabgabe für übernachtende Touristen.
Sinn und Zweck dieser Kulturabgabe soll sein, die Einnahmen für kulturelle Zwecke zu verwenden.
„Es ist sicherlich vorstellbar und empfehlenswert, diese Kulturabgabe für die Bezuschussung kultureller Belange zu nutzen und somit Kürzungen im kulturellen Bereich entgegenzuwirken.
Mit Einführung dieser Kulturabgabe würde der allgemeine Haushalt entlastet, es könnten aber auch Einrichtungen wie beispielsweise der Tourismusverein, die Calenberger Musikschule, Calenberger Cultour & Co und das Freibad Goltern weiterhin gefördert werden.
So könnte man dazu beitragen, den Niedergang dieser Einrichtungen zu verhindern; auf den Bürger kommen keine Kosten zu und der Tourist spürt die Abgabe kaum“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der UWG, Markus Neugebauer.

Die Fraktion der UWG schlägt zunächst vor, über einen Betrag von 2 Euro pro Übernachtung zu verhandeln.
Bei prognostizierten 50 -tausend Übernachtungen in gewerblich betriebenen Betrieben würde diese Abgabe pro Jahr 100-tausend Euro in die Stadtkasse spülen.
„Mögliche Befürchtungen, dass durch diese Steuer für   Hotelgewerbetreibende unzumutbare Kosten und Aufwand entstünden sind nicht berechtigt, wie die Erfahrung in anderen Gemeinden gezeigt hat“, erläutert Neugebauer.
„Die Stadt hat eine Bringschuld hinsichtlich kultureller Förderung, da diese einen wesentlichen Aspekt der Lebensqualität im Stadtgebiet ausmacht.
Wir würden uns freuen, wenn die anderen Fraktionen im Rat der Stadt diesen Antrag unterstützen würden“, bekräftigt Neugebauer.  V.i.S.d.P.

Oliver Reich, Pressesprecher der UWG

UWG lehnt große Einsparungen ab

Donnerstag 26. Januar 2012 von Markus Neugebauer

BAR­SIN­G­HAU­SEN (ta). Als erste der im Rat ver­tre­te­nen Par­teien hat sich die Un­ab­hän­gige Wähl­er­Ge­mein­schaft (U­WG) von dem ein­ge­schla­ge­nen Kurs zur Haus­halts­kon­so­li­die­rung ver­ab­schie­det. An­ge­sichts der Not­wen­dig­keit, fast alle vor­ge­schla­ge­nen Ein­spar­op­tio­nen auch wahr­neh­men zu müs­sen, um das an­vi­sierte Spar­ziel von 5,5 Mil­lio­nen Euro er­rei­chen zu kön­nen, stehe für die UWG fest, “dass der zu schlu­ckende Bro­cken ei­nige Num­mern zu groß aus­fäll­t”, sagt Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Mar­kus Neu­ge­bau­er. “Wir wen­den uns ins­be­son­dere ge­gen die ge­plan­ten Kür­zun­gen in den Be­rei­chen Schu­le, Kin­der- und Ju­gend­ein­rich­tun­gen und Feu­er­weh­ren. Glei­ches gilt für das Frei­bad in Gol­tern. Auf dem Al­tar ei­nes aus­ge­gli­che­nen Haus­halts dür­fen nicht we­sent­li­che Ele­mente der Zu­kunfts­si­che­rung und die Er­run­gen­schaf­ten ei­nes at­trak­ti­ven Woh­num­fel­des ge­op­fert wer­den. We­der die Stadt­ver­wal­tung noch die ver­ant­wort­li­che Po­li­tik ver­mö­gen heute ab­zu­se­hen, wo­hin die ge­plante Wei­chen­stel­lung uns führen wird”, be­grün­det Neu­ge­bauer die Po­si­tion sei­ner Par­tei. Auch weil die Kom­mune ü­ber das Jahr 2016 hin­aus eine wei­tere De­kade einen aus­ge­gli­che­nen Haus­halt vor­le­gen müs­se, sei zu be­fürch­ten, dass die At­trak­ti­vität Bar­sin­g­hau­sens un­ter den ra­bia­ten Spar­maß­nah­men lei­den wer­de. Es drohe die De­gra­die­rung zu ei­ner “Schrott- und Schröpf­stadt­”. Ge­rade vor dem Hin­ter­grund des de­mo­gra­phi­schen Wan­dels seien aber eine funk­tio­nie­rende Kin­der- und Ju­gend­be­treu­ung so­wie min­des­tens ein mit­tel­mäßi­ges Frei­zeit­an­ge­bot ge­fragt. Da­her müss­ten aus Sicht der UWG Wege be­schrit­ten wer­den, “­die keine ver­brannte Erde hin­ter­las­sen”. Bis zum Jahr 2026 könne es ge­lin­gen, die Ent­schul­dung aus ei­ge­ner Kraft und in klei­nen Schrit­ten zu er­rei­chen und statt­des­sen auf den Schul­den­er­lass durch das Land Nie­der­sach­sen zu ver­zich­ten. Im Ge­gen­zug schlägt die UWG als Kon­so­li­die­rungs­maß­nah­men vor, auf die Neu­be­set­zun­gen der Stel­len des ers­ten Stadt­rats ab dem Jahr 2015 so­wie auf die des Lei­ters der zen­tra­len Dienste ab dem Zeit­punkt der Pen­sio­nie­rung des jet­zi­gen Amts­in­ha­bers zu ver­zich­ten. “Darü­ber hin­aus schla­gen wir eine “­Kul­tu­r­ab­ga­be” vor, die von ü­ber­nach­ten­den Tou­ris­ten zu zah­len wäre. Zahl­rei­che Städte und Ge­mein­den er­he­ben eine der­ar­tige Ab­ga­be. Die Be­las­tun­gen müss­ten nicht die Bür­ger Bar­sin­g­hau­sens tra­gen”, wirbt Neu­ge­bau­er.  V.i.S.d.P. Quelle: Deister Aktuell vom 25.01.2012, Bericht und Foto Redakteur Stefan Tatge.

Sparpaket: UWG fordert Kulturabgabe

Mittwoch 25. Januar 2012 von Markus Neugebauer

Stadtrat- und Fachbereichsleiterstellen nicht wieder besetzen

Barsinghausen (sr). Die Mitglieder der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) Barsinghausen sind gegen die vorgesehenen Kürzungen in den Bereichen Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Feuerwehren und Freibad Goltern.      Die UWG-Mitglieder haben sich Gedanken gemacht und ebenfalls Sparmaßnahmen aufgelistet. Dazu gehört, auf die Neubesetzung der Stelle eines Ersten Stadtrates im Jahr 2015 zu verzichten. Auch die Stelle eines Leiters der Zentralen Dienste sollte nach Ansicht der UWG ab dem Zeitpunkt der Pensionierung des jetzigen Stelleninhabers nicht wieder besetzt werden.     Die UWG schlägt zudem eine Kulturabgabe vor, bei der für Übernachtungen von Touristen jeweils ein bestimmter Betrag erhoben wird. „Zahlreiche Städte und Gemeinden erheben eine derartige Abgabe mit guten Erfahrungen. Die Belastungen tragen dann nicht die Barsinghäuser“, betont Markus Neugebauer in einer Stellungnahme der UWG-Fraktion.     Wesentliche Elemente der Zukunftssicherung und die Errungenschaften eines attraktiven Wohnumfeldes dürften nicht geopfert werden, so Neugebauer weiter.     Weder Verwaltung noch Politik könnten heute absehen, wohin die geplante Weichenstellung die Stadt führen werde. Für die UWG steht fest, dass der zu schluckende Brocken einige Nummern zu groß ausfällt. Die Attraktivität der Deisterstadt werde dauerhaft leiden. Die UWG-Mitglieder befürchten, dass Barsinghausen ohne eine funktionierende Kinder- und Jugendbetreuung, ohne ausreichendes Freizeitangebot sowie mit hoher Abgabenbelastung weder als Wohn- noch als Gewerbestandort attraktiv sein wird. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels dürfte dies besondere Relevanz haben.    „Keine Fraktion kann davon ausgehen, das Entschuldungsziel auf dem bisher nur angedachten Weg zu erreichen, ohne schwerwiegende Folgen in Kauf zunehmen. Nach Auffassung der UWG sind Wege zu beschreiten, „die keine verbrannte Erde hinterlassen“. V.i.S.d.P. Quelle: Deister-Leine-Zeitung vom 21.01.2012.

UWG will die Stelle des Stadtrates nicht neu besetzen

Mittwoch 25. Januar 2012 von Markus Neugebauer

Von Frank hermann. Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) meldet Bedenken gegen große Teile der Sparvorschläge zur Haushaltskonsolidierung an. Insbesondere gegen Kürzungen im Schulbereich, bei Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie bei den Feuerwehren und dem Freibad Goltern spricht sich die mit zwei Mandaten im Rat der Stadt vertretene UWG aus. In einem offenen Brief an Bürgermeister Walter Zieseniß warnt die Wählergemeinschaft davor, wesentliche Elemente der Zukunftssicherung und die Errungenschaften eines attraktiven Wohnumfeldes zugunsten eines ausgeglichenen Haushaltes aufzugeben. Nach Einschätzung der UWG-Ratsfraktion fällt der Sparbrocken für Barsinghausen um einige Nummern zu groß aus. Der Fraktionsvorsitzende Markus Neugebauer schreibt in dem Brief an den Bürgermeister von „rabiaten Gewalt-Sparmaßnahmen“, die Barsinghausen zu einer „Schrott- und Schröpfstadt“ degradierten. Ohne eine funktionierende Kinder- und Jugendbetreuung sowie ohne ausreichendes Freizeitangebot bei gleichzeitig hoher Abgabenbelastung sei die Stadt weder als Wohn-, noch als Industrie- oder Gewerbestandort attraktiv. Stattdessen plädiert die UWG dafür, auf die umfangreichen Sparvorschläge und somit auf den Schuldenerlass durch das Land zu verzichten. In kleinen Schritten sei die Entschuldung auch aus eigener Kraft zu erreichen. Dazu schlägt die Fraktion vor, die Stellen des Ersten Stadtrates im Jahr 2015 und des Leiters für die Zentralen Dienste nach Pensionierung des jetzigen Stelleninhabers einzusparen. Außerdem regt die Wählergemeinschaft an, eine sogenannte Kulturabgabe bei Übernachtungen von Touristen zu erheben. V.i.S.d.P. Quelle: Calenberger Zeitung vom 21.01.2012

UWG Positionierung zur Haushaltskonsolidierung

Freitag 20. Januar 2012 von Markus Neugebauer

Die Unabhängige WählerGemeinschaft Barsinghausen (UWG) wird sich im Rahmen der Haushaltskonsolidierung schwerpunktmäßig gegen die Kürzungen in den Sektoren Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Feuerwehren und Freibad Goltern wenden.

1.
Bei aller zugestandenen Notwendigkeit von Einsparungen, auch unpopulären, dürfen auf dem Altar eines ausgeglichenen Haushaltes  nicht wesentliche Elemente der Zukunftssicherung und die Errungenschaften eines attraktiven Wohnumfeldes geopfert werden.
Weder die Stadtverwaltung noch die verantwortliche Politik vermögen heute   abzusehen, wohin die geplante Weichenstellung unsere Stadt führen wird.
Selbst wenn bis 2016 das Entschuldungsziel erreicht wird, sind im Anschluss weitere 10 Jahre ausgeglichener Haushalte zu gewährleisten, um sich den Schuldenerlass auch zu erhalten.
Angesichts der Notwendigkeit, fast sämtliche bisher vorgeschlagene Einsparoptionen auch wahrnehmen zu müssen, um das Einsparziel zu erreichen, steht für die UWG fest, dass der zu schluckende Brocken einige Nummern zu groß ausfällt.
Die Attraktivität Barsinghausens wird unter rabiaten Gewalt- Sparmaßnahmen dauerhaft leiden und Barsinghausen zur Schrott- und Schröpfstadt degradieren.
Eine Stadt ohne freiwillige Leistungen, namentlich einer funktionierenden Kinder- und Jugendbetreuung und ohne ein wenigstens mittelmäßiges Freizeitangebot bei gleichzeitig hoher Abgabenbelastung wird weder als Wohn- noch Industrie-oder Gewerbestandort attraktiv sein.
Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels dürfte dies besondere Relevanz haben.

2.
Keine Fraktion kann vernünftigerweise davon ausgehen, das Entschuldungsziel auf dem bisher nur angedachten Weg zu erreichen, ohne schwerwiegende Folgen in Kauf zu nehmen.
Nach Auffassung der UWG sind gangbare Wege zu beschreiten, die keine verbrannte Erde hinterlassen.
Bis zum Jahr 2026, dem Ende der Wohlverhaltensperiode dem Land gegenüber, kann es gelingen, auf den Schuldenerlass durch das Land zu verzichten und die Entschuldung in kleinen Schritten aus eigener Kraft zu erreichen.

3.
Im Sinne konstruktiver Oppositionsarbeit schlägt die UWG als Sparmaßnahme vor, auf die Neubesetzung der Stelle des 1.Stadtrats im Jahr 2015 zu verzichten, ebenso wie auf  die Stelle des Leiters der zentralen Dienste ab dem Zeitpunkt der Pensionierung des jetzigen Stelleninhabers.
Es wird weiter vorgeschlagen, eine Kulturabgabe  zu erheben, bei der für Übernachtungen von Touristen eine Abgabe erhoben wird.
Zahlreiche Städte und Gemeinden erheben eine derartige Abgabe mit guten Erfahrungen, die Belastungen tragen nicht die Bürger Barsinghausens.

Für die UWG Ratsfraktion
Markus Neugebauer
Barsinghausen, 19.01.2012

Reflektoren machen auf Pflanznasen aufmerksam

Sonntag 15. Januar 2012 von Markus Neugebauer

Günstige Lösung für den Langenäcker gefunden

BAR­SIN­G­HAU­SEN (ta). Die neuen Pflanz­na­sen in der Straße am Lan­genä­cker sind in der ver­gan­ge­nen Wo­che mit ins­ge­samt 18 Re­flek­to­ren aus­ge­stat­tet wor­den. Mi­chael Dett­mann, Lei­ter des Fach­diens­tes Tief­bau und Ver­kehr, in­for­mier­te, dass die Kos­ten für die In­ves­ti­tion un­ter 50 Euro ge­le­gen hät­ten. Zur Si­che­rung des Ver­kehrs sei die Maß­nahme ei­gent­lich nicht nötig ge­we­sen. Weil das Thema aber während der letz­ten Bau­aus­schuss­sit­zung de­bat­tiert wor­den sei, seien die Re­flek­to­ren nun an­ge­bracht wor­den, so Dett­mann. Die Un­ab­hän­gige Wähl­er­Ge­mein­schaft Bar­sin­g­hau­sen (U­WG), die einen da­hin­ge­hen­den münd­li­chen An­trag ge­stellt hat­te, freute sich ü­ber die schnelle und un­büro­kra­ti­sche Um­set­zung und dass für die An­lie­ger keine Kos­ten ent­stan­den sei­en. “­Nun wer­den Au­to­fah­rer bei Dun­kel­heit dar­auf auf­merk­sam, dass sich Hin­der­nisse im Straßen­ver­lauf be­fin­den. Mög­li­chen Ge­fähr­dun­gen wird durch diese sim­ple Maß­nahme ent­ge­gen­ge­wirkt und macht Dis­kus­sio­nen ü­ber teuere Rück­bau­ten der Pflanz­na­sen voll­kom­men un­nötig”, sagte der Frak­ti­ons­vor­sit­zende der UWG, Mar­kus Neu­ge­bau­er.   V.i.S.d.P.  Quelle: Deister Aktuell vom 14.01.2012, Bericht und Fo­to von Redakteur Stefan Tatge


Reflektoren zeigen Wirkung

Sonntag 15. Januar 2012 von Markus Neugebauer

Barsinghausen (wk). Der Antrag der UWG in der letzten Bauausschusssitzung auf Montage von Reflektoren an den Pflanznasen im Langenäcker wurde „von der Stadtverwaltung erfreulich schnell und unbürokratisch umgesetzt“, so Fraktionsvorsitzender Markus Neugebauer. Besonders hervorzuheben sei dabei, dass die Stadt eine Möglichkeit gefunden habe, Kostenfreiheit für die Anlieger zu gewährleisten. Nun würden Autofahrer bei Dunkelheit schnell darauf aufmerksam, dass sich Hindernisse im Straßenverlauf befinden. Es sei schon am Tag der Anbringung zu beobachten gewesen, dass die Reflexion bei beginnender Dunkelheit dazu führte, dass die Autofahrer wesentlich langsamer über den Langenäcker fuhren. Möglichen Gefährdungen werde durch diese simple Maßnahme entgegengewirkt, ein teurer Rückbau sei damit unnötig geworden, so Neugebauer. V.i.S.d.P.  Quelle: Deister Leine Zeitung vom 10.01.2012, Bericht Redakteur W.Kasse.

Weihnachtswünsche

Montag 26. Dezember 2011 von Markus Neugebauer

Wir möchten uns bei allen Helfern bedanken, die unsere Weihnachtsmann-Aktion im Weihnachtsdorf unterstützt haben.

Auch im nächsten Jahr werden wir ein starkes Augenmerk darauf haben, dass die Kinder in unserer Stadt eine Lobby haben. Eine funktionsfähige  Familien-, Jugend- und Sozialarbeit  zu sichern, darf nicht durch Sparmaßnahmen gefährdet werden. Die UWG möchte sich auch bei den Feuerwehren im Stadtgebiet bedanken, die nicht nur rund um die Uhr ehrenamtlich für unsere Sicherheit und unseren Schutz im Einsatz sind, sondern auch einen sehr großen Anteil daran haben, dass durch aktive Jugendarbeit den Jüngsten soziales Engagement vermittelt wird. Die Jugendarbeit der Feuerwehren ist nicht zu ersetzen. Durch Sparmaßnahmen, die die Feuerwehren betreffen, würde auch wieder ein großer Teil an Jugendarbeit zerstört. Die UWG wird sich unter anderem gegen Einsparungen bei den Feuerwehren positionieren.

Auch allen anderen Vereinen und Institutionen im Stadtgebiet gilt ein besonderer Dank für deren  soziales Engagement.

Die UWG Barsinghausen wünscht allen Besuchern dieser Internetseite und allen Bürgerinnen und Bürgern, groß und klein, jung und alt, ein schönes Weihnachtsfest 2011 und einen angenehmen Jahreswechsel. V.i.S.d.P.

“Gemeinsam sind wir stark”, eine eigene Zukunftsvorstellung für Barsinghausen. UWG-Vorsitzender Markus Neugebauer mit Oliver Reich, während der Weihnachtsgeschenk-Aktion der UWG im Weihnachtsdorf.